In zoEspaces finden regelmässig an Sonntagen um 17.30 Uhr Performances statt. 

Die Performances finden im kleinen Format statt: Sie haben persönlichen oder sogar intimen Charakter: Die Perfomer_innen, 100m2 Raum zur Verfügung und kreieren ihren Bühnen- und Zuschauerraum mit höchstens 30 Besucher_innen selber nach den Bedürfnissen ihrer Performance.

Die Perfomer_innen kommen aus den Bereichen Tanz, Gesang, Musik, bildende Künste Idealerweise arbeiten sie experimentell, zeigen ein Work in Progress, oder präsentieren eine intermediale Arbeit der oben genannten Bereichen.

Die Nähe zum Publikum oder die Nähe zur Künstlerin, zum Künstler wird durch ein kurzes Gespräch vor oder nach der Performance vertieft oder angeregt. Die Moderation dafür hat in der Regel Brigitte Züger/Inhaberin zoEspaces. Ein  Apero danach gibt die Möglichkeit, das Stück nachklingen zu lassen, den Raum und seine Atmosphäre nach der Performances zu geniessen oder mit anderen Zuschauer-Innen und mit den Künstler_innen ins Gespräch zu kommen.

Anmeldungen für die gewünschte Performance nehmen Sie bitte per Mail via unterstehendem Kontaktformular vor. Sie bekommen dafür von uns eine Empfangsbestätigung. Leider ist der Eintritt ohne Platzreservation nicht möglich. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie Ihre Reservation mit Paypal (s.unten beim Anmeldeformular) bezahlen.

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 AKTUELL: nächste Performance

Sonntag, 16. September 2018 17.30 Uhr

PERFORMANCE ARTIST IN RESIDENCE zoEspaces

Das Quartier in uns

Zina Vanessen: Tanz
Antonia Ravens: Musik

Performance Flyer

Inwiefern ist Aufmerksamkeit sensorisch wahrnehmbar?
Inwiefern ist sie übertragbar? Inwiefern ist Aufmerksamkeit eine Berührung?
Ist Berührung die Tatsache unserer Verbindung oder unserer Trennung mit der Welt (z.B. des Quartiers St. Johann)?
Welche Qualitäten und Formen entstehen, wenn wir unsere Körperwahrnehmungen als Impulsgeber nutzen und in Bewegung übersetzen?

„Berührung ist eine Bewegung: Wenn ich etwas berühre, bedeutet das immer, dass ich auch zurück berührt werde und dieses Zurückberühren kann ich wiederum berühren. Berührung ist somit eine Bewegung. Es ist diese Bewegung, die uns existieren lässt.“ Erin Manning (Politics of Touch)

„Berührung ist eine Form von Aufmerksamkeit. Berührung lenkt unsere Aufmerksamkeit. Umgekehrt bestimmen die Qualitäten der Aufmerksamkeit die Berührung. Berührung ist also auch verkörperte Aufmerksamkeit.“ Nita Little (Quelle: Workshops).

 Kommende Performances

Sonntag, 25. November 2018, 17.30 Uhr

Odysseas Elytis
TO AXION ESTI – GEPRIESEN SEI!

Inszenierung / Schauspiel: Maarten Güppertz
Choreographie / Eurythmie : Vera Koppehel
Komposition / Klang: Tomasz M. Fudala

TO AXION ESTI – Literaturnobelpreis 1979
»Sie haben mich oft bedrängt von meiner Jugend an, aber sie haben mich nicht überwältigt.«

Mit diesen Worten eröffnet der Literatur-Nobelpreisträger Elytis sein großes Werk.
Und tatsächlich, man konnte ihm nichts anhaben: 

Die Kraft der Poesie trug ihn durch große Widerstände, ließ ihn durch Leid und Mitleid gewachsen, zur Stimme Griechenlands werden.

Doch weist To Axion Esti weit über regionale, religiöse oder zeitgeschichtliche Kategorisierungen hinaus. Es handelt sich um zeitlose, ewige Themen wie: der irrende, stets suchende Mensch, sein Scheitern, sein sich Aufrichten durch die Überwindung der Einsamkeit und das Auffinden der Freiheit in ihm selbst. Mittels hymnischer wie prosaischer Sprachkunst vermag Elytis mehr als nur Trost zu spenden.

Video

 

 Vergangene Performances

Sonntag, 17. Juni 2018, 17.30 Uhr

Lyrik und Musik, im Schmelztiegel dazwischen…

Heinz Holliger u. a.

Linda Deborah Loosli: Sopran
Pascale Pfeuti: Lyrik und Prosa
Alena Sojer: Klavier

…ist ein literarisch-musikalisches Programm mit Kompositionen der Schweizer Komponisten Heinz Holliger und Othmar Schoeck sowie anderen spätromantischen Liedkompositionen für Sopran und Klavier. Interpretiert wird die Kammermusik von Linda Deborah Loosli, Sopran und Alena Sojer, Klavier.
Die Schauspielerin und Schreiberin Pascale Pfeuti liest zwischen den musikalischen Werken Texte von Schriftstellerinnen der Spätromantik und Moderne, verwoben mit Texten aus eigener Feder. So gestaltet das Trio einen Konzert- Nachmittag, bei dem weibliche Autorinnen ihren männlichen komponierenden Zeitgenossen gegenüber stehen, bei dem die Hauptakteure Musik und Text sich die Bälle zuspielen, sich annähern und behutsam zu einem Ganzen werden. 
 
Es erklingen ua. Werke von Heinz Holliger, Erich Korngold, Franz Schrecker und Othmar Schoeck 

Sonntag, 22. April 2018, 17.30 Uhr

SILENTIUM MOVEMENTS

Perfomer_innen: Sophie Stephanie Kellner, Christina Gabriela Galli, Samuele Tirendi, Kincsö Szabó
Konzeptgestaltung: Kincsö Szabó

Ich, Kincsö Szabó setze mich einerseits in Rahmen meiner Masterarbeit mit der Gestaltung von Körperwahrnehmungsübungen auseinader. Im praktischen Teil meiner Arbeit handelt es sich um eine interaktive Performance, die nachhaltig das Körperbewusstsein von Menschen fördern soll, um unseren Umgang im Leben anhand des Körpers für die Zukunft bewusster zu gestalten. Sie erleben an diesen Abend durch verschiedene Aspekte des Wahrnehmens einen bewussten Zugang zu Ihrem eigenen Körper. Diese partizipative Performance findet im Loop statt, pro Ablauf sind 5 Teilnehmer_innen erwünscht.

„Es gibt so viele Gedanken, die nur der Körper denken kann.“ Mats Ek

Bezug zu Basel: in Ungarn geboren, seit meinem 3.Lebensjahr in Wien aufgewachsen, von 2013 bis 2016 Bachelorstudium der Eurythmie in Alfter bei Bonn. Seit 2016 lebe und studiere ich in Basel den Master auf der FHNW für Getaltung und Kunst.

Für Student_innen kostet der Eintritt für diese Performance CHF 20.-, bitte in diesem Fall die Platzreservation per Mail anmelden und an der Abendkasse bezahlen (nur für diese Performance)

Sonntag, 28. Januar 2018, 17.30 Uhr

LOVE / SEX

Seraina Duveen: Tanz  zusammen mit wechselnden Musiker/Mover/Tänzer/Performer

Die Erfahrung der Liebe und der Sexualität ist im Laufe des Lebens eines Menschen oft sehr essentiell. Anhand von den 7 griechischen Begriffen für die verschiedenen Arten der Liebe: Eros/Agape/Ludos/Storge/Philia/Philautia/Pragma, erforscht die Protagonistin ihre biografische Entwicklung in der Thematik, bringt, diese in eine tänzerische Form, und ladet wechselnde Künstler ein, in einen Dialog mit ihr zu gehen. Dadurch entsteht ein Kaleidoskop über die grössten transformierenden Kräfte im Menschsein: die Liebe und die Sexualität – welche sich im Laufe der Zeit vielleicht zu einer Einheit entwickeln werden… Es ist eine ungewöhnliche, befreiende und stimmungsvolle Performance zu erwarten.

 

 


Für die Platzreservation zur Studio-Performance teilen Sie uns bitte das Datum Ihrer gewünschten Performance und die Anzahl Plätze, die Sie reservieren möchten, mit. Mit der Bezahung via Paypal wird Ihre Reservation aktiviert und von unserer Seite per Mail bestätigt. Erfolgt innerhalb von 5 Tagen keine Bezahlung, erlischt die Reservation. Für jede Performance stehen 30 Plätze zur Verfügung. Eintritt nur mit Platzreservation.

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